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Ein Stern (lat. stella, ahd. sterno) bezeichnet in der Astronomie eine massereiche, selbstleuchtende Gaskugel. Dies ist eine sehr wissenschaftliche Beschreibung, für die es allerdings weitere Ausführungen bedarf. Auf den folgenden Seiten werden wir Ihnen alles Wissenswerte über die astrologischen Bedeutungen unserer Planeten und Sternenbilder darstellen.

… die Erde als Mittelpunkt

Astronomie und Astrologie gingen tausende Jahre Hand in Hand und bereits vor über 6000 Jahren wurden Himmelskarten von chaldäischen Priestern angefertigt.
Lehmtafeln, die auf das Jahr 3800 v. Chr. zurückgehen, beschreiben mit erstaunlicher Genauigkeit die Bahnen von Sonne und Mond.
Für die nächsten 4500 oder mehr Jahre waren Astrologen / Astronomen damit beschäftigt, das Sonnensystem sowie den Zusammenhang zwischen Geschehnissen an Himmel und Ereignissen auf der Erde zu untersuchen.

Um 265 v. Chr. unternahm Aristarchos von Samos (*um 310 v. Chr. / um †250 v. Chr.) den Versuch, die Entfernung der Sonne zur Erde zu bestimmen. Außerdem stellte er (um 275 v. Chr.) die Hypothese auf, dass die Sonne ein ruhendes Zentrum unseres Planetensystems sei. Seine Behauptung ist uns aber nur aus den Schriften von Archimedes bekannt; keines der von Aristarchos über diese Thematik verfassten Werke ist erhalten geblieben. In seinem einzigen erhaltenen Werk Über die Größen und Abstände von Sonne und Mond beschreibt Aristarchos eine Methode, um die relativen Entfernungen von Sonne und Mond zur Erde abzuschätzen. Obwohl seine Methode grundsätzlich stimmte, mussten seine Ergebnisse ohne Messgeräte fehlerhaft bleiben.

Der große Astronom Claudius Ptolemäus erstellte einen Katalog mit 1.022 Fixsternen und hinterließ uns auch das früheste astrologische Werk, das überliefert ist; das Tetrabiblos (geschrieben zwischen 139 und 160 n. Chr.).
Die einfachste Erklärung, die der Mensch in früherer Zeit für das Sonnensystem demnach hatte, war die Annahme, dass sich die Erde im Mittelpunkt des Sonnensystems befand.

Claudius Ptolemäus Claudius Ptolemäus Nikolaus Kopernikus Nikolaus Kopernikus
(*um 100 n. Chr. / †um 160 n. Chr.) (*19.02.1473 / †24.05.1543)

Von der Frühzeit bis zum 18. Jahrhundert war es fast immer so, dass sich Astronomen auch mit der Astrologie beschäftigten. Im 16. Jahrhundert sahen auch die Astronomen / Wissenschaftler, wie z.B. Galileo, Kepler, Kopernikus, etc., die Astrologie als Teil ihrer Disziplin an.
Der große Umbruch entstand als man herausfand, dass die Sonne und nicht die Erde im Mittelpunkt des Sonnensystems steht.

Nikolaus Kopernikus erarbeitete ab 1510 n. Chr. seine neuen Ansichten über den Bau des Sonnensystems aus. (sichtweise der Planeten)
Von 1510 bis 1514 n. Chr. verfasste er 6 Bücher über die Umläufe der Himmelskörper. In diesen Büchern beschrieb er, im Gegensatz zu Ptolemäus, dass die Sonne als Mittelpunkt des Sonnensystems sei. Allerdings wurden diese Bücher erst im Jahr 1543 veröffentlich und 1616 auf den Index gesetzt.

Im Jahr 1610 wurde das „kopernikanische Weltsystem“ oder auch das „heliozentrische Weltsystem“ von Galileo Galilei wieder aufgenommen.
1613 entwickelte er seine Vorstellung über das Verhältnis der Bibel zur Naturkenntnis und zum heliozentr. Weltsystem, die eine Neuordnung der Heiligen Schrift erforderten. Im Jahr 1616 erfolgte daher die erste Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche, die mit einem Verbot dieser Lehre endete.
Seine Schrift „Dialogo“ im Jahr 1632 führte zu einem Prozess und Galileo Galilei musste >>seinen Irrtum<< zum heliozentrischen Weltsystem abschwören und wurde als Strafe zu Hausarrest in seinem Landhaus verurteilt.

Galileo Galilei Galileo Galilei Johannes Kepler Johannes Kepler
(*15.02.1564 / †08.01.1642) (*27.12.1571 / †15.11.1630)

Erst Johannes Kepler vervollkommnte das kopernikanische Weltsystem. In der Zeit von 1600 bis 1628 veröffentliche Johannes Kepler mehrere Bücher (u.a. Astonomia nova, 1609; Dioptrice, 1611; …) und gab als erster eine dynamische Erklärung der Planetenbewegung ab, indem er von der Vorstellung ausging, dass die Planetenbewegung durch eine von der Sonne ausgehende Kraft verursacht wird.
Somit wurde erst nach ca. 100 Jahren die Lehre von Nikolaus Kopernikus, dass die Sonne der Mittelpunkt des heliozentrischen Weltsystems ist, angenommen.

Dies war eine kurze Einführung über das "neue" heliozentrische Weltsystem.

Die heutige Basis der Astrologie ist die Astronomie des Sonnensystems. Allerdings hat die moderne westliche Astrologie nichts mit den Sternen zu tun, sondern ausschließlich mit der Sonne.

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß auf unseren Seiten!

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